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Zusammenstellung von Kriterien

Verwenden Sie die Liste von Organisationen, die Besorgnis erregende Stoffe definieren, um zu den Beschreibungen der jeweils genutzten Kriterien zu gelangen.

1. Prüfkriterien für besonders Besorgnis erregende Stoffe (SVHC)

1.1 REACH Verordnung Artikel 57

2. Kriterien verschiedener Organisationen zur Prüfung von Stoffen auf Besorgnis

Bewertungsinstrumente für Alternative, die Kriterien zur Prüfung der Besorgnis von Stoffen enthalten:

2.1 Spaltenmodell, IFA (Deutschland)
2.2 Quick Scan, VROM (Niederlande)
2.3 PRIO, KEMI (Schweden)
2.4 Green Screen für sicherere Chemikalien, Clean Production Action (Kanada, USA)
2.5 Design for the Environment Formulator Program – DfE (Ökodesignprogramm für Formulierer), EPA (USA)
2.6 Studie zur Bewertung fünf chemischer Alternativen, TURI (USA)
2.7 NTP 712, Nationales Institut für Arbeitsschutz und Arbeitshygiene, INSHT (Spanien)
2.8 Cradle to Cradle Design Protocol (Design Protokoll von der Wiege zur Wiege), MBDC (USA, Deutschland)

Kriterien zur Prüfung von Stoffen auf Besorgnis in anderen Instrumenten und Listen:

2.9 COSHH Essentials, Amt für Gesundheit und Sicherheit (UK)
2.10 MAL code System
2.11 Nationaler Plan zur Umsetzung der Stockholm Konvention und der Verordnung 850/2004 über Persistente Organische Schadstoffe, Umweltministerium (Spanien)
2.12 SIN LIST, ChemSec (Schweden)
2.13 Gewerkschaftsliste, Europäische Gewerkschaftsbund (ETUC)
2.14 ISTAS Schwarze Liste, ISTAS (Spanien)
2.15 SC Johnson Grüne Liste

1. Prüfkriterien für besonders Besorgnis erregende Stoffe (SVHC)

1.1 SOURCE: Quelle: REACH Verordnung Artikel 57

  1. Krebserzeugende Stoffe Kategorie 1 oder 2 gemäß Richtlinie 67/548/EEC;
  2. Erbgutverändernde Stoffe Kategorie 1 oder 2 gemäß Richtlinie 67/548/EEC;
  3. Fortpflanzungsgefährdende Stoffe Kategorie 1 oder 2 gemäß Richtlinie 67/548/EEC;
  4. Stoffe, die persistent, bioakkumulierbar und toxisch sind gemäß der Kriterien in Anhang XIII der Verordnung;
  5. Stoffe, die sehr persistent und sehr bioakkumulierbar sind gemäß der Kriterien in Anhang XIII der Verordnung;
  6. f. Stoffe — wie etwa solche mit endokrinen Eigenschaften oder solche mit persistenten, bioakkumulierbaren und toxischen Eigenschaften oder sehrpersistenten und sehr bioakkumulierbaren Eigenschaften, die die Kriterien der Buchstaben (d) oder (e) nicht erfüllen — die nach wissenschaftlichenErkenntnissen wahrscheinlich schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit oder auf die Umwelt haben, die ebenso besorgniserregend sind wiediejenigen anderer in den Buchstaben (a) bis (e) aufgeführter Stoffe, und die im Einzelfall gemäß dem Verfahren des Artikels 59 ermittelt werden.

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2. Kriterien verschiedener Organisationen zur Prüfung von Stoffen auf Besorgnis

2.1 Quelle: Spaltenmodell (CM), IFA Deutschland

Stoffe/Gemische die als besonders gefährlich angesehen werden:

-Akute Gesundheitsgefahren:

  • Sehr giftig bei Einatmen R26/H330
  • Sehr giftig bei Hautkontakt R27/H310
  • Sehr giftig bei Verschlucken R28/H300
  • Setzt bei Kontakt mit Säuren sehr giftige Gase frei R32/EUH032

-Chronische Gesundheitsgefahren:

  • Krebserregend Kategorie 1, K1(Deutschland), Kategorie 2, K2(Deutschland), R45/H530, R49/H530i
  • Erbgutverändernd Kategorie 1 und 2 ,R46/H340
  • Kombinationen von R48 mit den R-Sätzen R23-25/H372

-Umweltgefahren:

  • Gefahrensymbol N und R-Sätze R50 -59/H400, H410, H411, EUH059
  • Wassergefährdungsklasse WGK3 (Deutschland)

-Feuer- und Explosionsgefahren:

  • Explosiv R2,R3 / H200/ H201/H202/ H203/H204/H205
  • Sehr entzündliche Gase und Flüssigkeiten R12/H220, H221, H224, H242
  • Selbstentzündlich R17/H250

Stoffe/Gemische die als gefährlich bewertet werden:

-Akute Gesundheitsgefahren:

  • Giftige Stoffe / Gemische R23 / H 330 (Dämpfe) oder H331 (Gase, Stäube oder Nebel), R24/H311, R25/H301
  • Stoffe / Gemische können schwere Verätzungen verursachen (ätzend) R35/H314
  • Stoffe / Gemische setzen bei Kontakt mit Wasser oder Säuren giftige Gase frei R29/EUH029, R31/EUH031
  • Hautsensibilisierende Stoffe R43/H317
  • Atemwegssensibilisierende Stoffe R42/H334
  • Gemische, die haut- oder atemwegssensibilisierende Stoffe in Konzentrationen ≥ 1% enthalten (für Gase ≥ 0.2%)

-Chronische Gesundheitsgefahren:

  • Fortpflanzungsgefährdende Stoffe Kategorie 1 oder 2 R60/H360F, R61/H360D
  • Gemische, die fortpflanzungsgefährdende Stoffe der Kategorie 1 oder 2 in Konzentrationen ≥ 0.5% enthalten (für Gase≥ 0.2%)
  • Krebserregende Stoffe Kategorie 3 R40/351, K3 (Deutschland)
  • Erbgutverändernde Stoffe Kategorie 3 R68/H341, M3 ( Deutschland)
  • Gemische, die krebserzeugende oder erbgutverändernde Stoffe der Kategorie 3 in Konzentrationen ≥ 1%enthalten
  • Stoffe, die im menschlichen Körper akkumulieren R33/H373

-Feuer- und Explosionsgefahren:

  • Leichtentzündliche Stoffe und Gemische R11/H225 (Flüssigkeiten und Gase)
  • Stoffe / Gemische, die leichtentzündliche Gase freisetzen, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen (R15)
  • Brandfördernde Stoffe / Gemische R7/H242, R8/H270, R9/H271
  • Stoffe / Gemische mit bestimmten Eigenschaften R1, R4, R5, R6, R7, R14, R16, R18, R19, R30, R44/EUH001, EUH240,EUH006, EUH271, EUH014, EUH018, EUH019, EUH 209(A), EUH044

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2.2 Quelle: Quick Scan (QS), VROM, Niederlande

Besonders Besorgnis erregende Stoffe (zu vermeiden):

  • PBT und vPvB
  • Stoffe, für die keine Informationen zu P, B oder T vorliegen
  • Toxizität für Menschen:
    • Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsgefahren bei andauernder Exposition: R48/23, R48/24, R48/25 /H372
    • Sehr giftig: Gefahr ernster, irreversible Wirkungen durch Einatmen R26/H330, R39/26, /H370, Hautkontakt R27/H310, R39/27 ,/ H370 oderVerschlucken R28/H300, R39/28, / H370
  • Karzinogenität: Kann Krebs erzeugen R45/H350, R49/H350i, Kat 1 and 2
  • Mutagenität: Kann vererbbare genetische Schäden verursachen R46/H340
  • Hinweise auf karzinogene Wirkung R40/H351
  • Reproduktionstoxizität: Kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen R60/H360F, kann das Kind im Mutterleib schädigen R61/H360D

Stoffe, die Besorgnis erregend sind (nicht in Verbraucheranwendungen und offenen, gewerblichen Anwendungen erlaubt, es sei denn bestimmte Voraussetzungen

sind erfüllt):

  • PBT und vPvB
  • Toxizität für Menschen G2:
    • Giftig oder Gefahr ernster, irreversibler Wirkungen durch Einatmen R23/F330 –Dämpfe oder H331- Gase, Nebel, Stäube, R39/23, /H370, beiHautkontakt R24/H311, R39/24,/H370 oder bei Verschlucken R25/H301, R39/25, /H370
    • Kann Sensibilisierung bei Hautkontakt verursachen R43/H317
    • Kann Sensibilisierung bei Einatmen verursachen R42/H334
    • Verursacht schwere Verätzungen R34, R35/ H314
    • Setzt bei Kontakt mit Wasser oder Säuren sehr giftige Gase frei R29/EUH029, R31EUH031, R32EUH032
    • Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen R67/H336
  • Karzinogenität: Verdacht auf krebserzeugende Wirkung R40/H351
  • Mutagenität: Verdacht auf erbgutverändernde Wirkung R46/H340
  • Reproduktionstoxizität: kann möglicherweise die Fortpflanzungsfähigkeit schädigen R62/H361f, kann möglicherweise das Kind im Mutterleib schädigenR63/H361d, kann den Säugling über die Muttermilch schädigen R64/H362
  • Hormonähnliche Wirkung

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2.3 QUELLE: PRIO KEMI (PRI), Schweden

STOFFE ZUR BEENDIGUNG DER VERWENDUNG (PHASE-OUT)

  • Krebserzeugend Kategorie 1 und 2, R45/H350, R49/H350i
  • Erbgutverändernd Kategorie 1 und 2, R46/H340
  • Reproduktionstoxisch Kategorie 1 und 2: Kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen R60/H360F, kann das Kind im Mutterleib schädigenR61/H360D
  • Hormonähnliche wirkender Stoff
  • Besonders gefährliche Metalle (Cd, Hg, Pb)
  • PBT /vPvB – persistente, bioakkumulierbare und giftige oder sehr persistente, sehr bioakkumlierbare
  • Ozonzerstörende Stoffe R59/EUH059

STOFFE MIT PRIORITÄT FÜR DIE RISIKOMINDERUNG

– Sehr hohe akute Toxizität:

  • Sehr giftig bei Einatmen R26/H330
  • Sehr giftig bei Hautkontakt R27/H331
  • Sehr giftig bei Verschlucken R28/H300
  • Sehr giftig: Gefahr ernster, irreversible Gesundheitsschäden bei Einatmen R39/26, /H370
  • Sehr giftig: Gefahr ernster, irreversible Gesundheitsschäden bei Hautkontakt R39/27, /H370
  • Sehr giftig: Gefahr ernster, irreversible Gesundheitsschäden bei Verschlucken R39/28, H370

– Hohe chronische Toxizität:

  • Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei langandauernder Exposition bei Einatmen R48/23, /H327
  • Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei langandauernder Exposition bei Hautkontakt R48/24 , /H327
  • Giftig: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei langandauernder Exposition bei Verschlucken R48/25, /H327

-Sensibilisierend:

  • Kann bei Einatmen sensibilisierend wirken R42/H334
  • Kann bei Hautkontakt sensibilisierend wirken R43/H317

-Erbgutverändernd (Kategorie 3):

  • Irreversibler Schaden möglich R68 /H341

-Umweltgefährlich, Langzeitwirkungen:

  • Sehr giftig für Wasserorganismen, kann langfristige, schädliche Wirkungen auf Wasserorganismen haben R 50/53, / H400, H410
  • Kann langfristige Wirkungen auf Wasserorganismen haben R53/H413
  • Potenzielle PBT / vPvB

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2.4 QUELLE: Green Screen für sicherere Chemikalien (GS) vs 1: Evaluierung von Flammschutzmitteln für Fernsehergehäuse,

Clean Production Action (CPA)

Stoffe, die zu vermeiden sind — hohe Besorgnis:

  • PBT—hoch P + hoch B + hoch T (hohe Humantoxizität oder hohe Umwelttoxizität); oder
  • vPvB—sehr hoch P + sehr hoch B; oder
  • vPT (vP + hoch T) oder vBT; or
  • (vB + sehr T)

Hohe Humantoxizität für eine der prioritären Wirkungen:

  • Karzinogenität
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen im Menschen,
    • Weight of evidence zeigt Potenzial für schädliche Wirkungen im Menschen,
    • NTP bekanntes oder begründet vermutetes Humankarzinogen,
    • OSHA Karzinogen,
    • US EPA bekanntes/wahrscheinliches (mögliches) Karzinogen,
    • California Prop 65,
    • IARC Gruppe 1 oder 2A,
    • EU Kategorie 1 oder 2, oder
    • GHS Kategorie 1A oder 1B.
  • Mutagenität/ Gentoxizität
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen im Menschen,
    • Weight of evidence zeigt Potenzial für schädliche Wirkungen im Menschen,
    • EU Kategorie 1 oder 2, oder
    • GHS Kategorie 1A oder 1B.
  • Reproduktionstoxizität
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen im Menschen,
    • Weight of evidence zeigt Potenzial für schädliche Wirkungen im Menschen,
    • NTP Zentrum für die Bewertung von Risiken für die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit,
    • California Prop 65,
    • EU Kategorie 1 oder 2, oder
    • GHS Kategorie 1A oder 1B.
  • Entwicklungstoxizität
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen im Menschen,
    • Weight of evidence zeigt Potenzial für schädliche Wirkungen im Menschen,
    • NTP Zentrum für die Bewertung von Risiken für die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit, oder
    • California Prop 65.
  • Hormonähnliche Wirkung
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen im Menschen, oder
    • Weight of evidence zeigt Potenzial für schädliche Wirkungen im Menschen.
  • Akute Toxizität (oral, dermal, oder inhalativ)
    • LD50
    • LD50
    • LC50
    • LC50
    • LC50
    • US EPA Liste besonders gefährlicher Stoffe, oder
    • GHS Kategorie 1 oder 2.
  • Ätzend/Reizend für Auge oder Haut
    • Hinweise auf irreversible Wirkungen in Studien am Menschen,
    • Weight of evidence gibt Hinweise auf irreversible Wirkungen in Tierstudien, oder
    • GHS Kategorie 1 (Haut oder Auge).
  • Sensibilisierung der Haut oder der Atemwege
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen im Menschen,
    • Weight of evidence zeigt Potenzial für schädliche Wirkungen im Menschen,
    • GHS Kategorie 1—(Haut oder Atemwege), oder
    • Positive Ergebnisse im Modell Human Repeat Insult Patch Tests (HRIPT) (Haut).
  • Wirkungen auf das Immunsystem
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen im Menschen, oder
    • Weight of evidence zeigt Potenzial für schädliche Wirkungen im Menschen.
  • Systemische Toxizität/gezielte Organtoxizität (bei einfacher oder wiederholter Exposition)
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen im Menschen,
    • Weight of evidence zeigt Potenzial für schädliche Wirkungen im Menschen,
    • GHS Kategorie 1 — Organ- / systemische Toxizität nach einfacher oder wiederholter Exposition.

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2.5 QUELLE: Design für die Umwelt (DfE) Programm für Formulierer, EPA, USA

DfE-anerkannte Produkte enthalten keine Komponenten, die:

  • Mit “Gefahr” nach GHS eingestuft sind,
  • Eine akute dermale Toxizität aufweisen,
  • Bekannte, wahrscheinliche oder mögliche Humankarzinogene sind (IARC, NTP, USEPA, OSHA, wissenschaftliche Literatur),
  • Ozonschädigende Stoffe,
  • Alkylphenoletoxylate (APEs),
  • Schwermetalle,
  • Phthalate,
  • Anorganische Phosphate,
  • Fluorhaltige Tenside.

DfE-anerkannte Produkte beschränken den Gehalt an Komponenten, die:

  • Eine aquatische Toxizität haben, die bei Langzeitexposition ansteigt,
  • Möglicherweise bioakkumulieren,
  • Potenziell erbgutschädigend wirken können,
  • Möglicherweise chronische Gesundheitsschäden verursachen,
  • VOCs oder gefährliche Luftschadstoffen nach EPA TRI sind,
  • Die Fortpflanzungsfähigkeit schädigen können,
  • Sensibilisierend auf die Atemwege oder die Haut wirken,
  • Reizend für Haut und Auge sind.

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2.6 QUELLE: Studie zur Bewertung fünf chemischer Alternativen, Institut für die Verringerung der Verwendung toxischer Chemikalien– TURI, USAA

Prüfkriterien für Alternativen:

  • PBT: alle Stoffe, für die zwei Eigenschaften (P, B und/oder T) anhand des „PBT Profilers“ mit „hoch“ bewertet werden,
  • Bekannte oder wahrscheinliche Humankarzinogene: EPA Gruppe A oder B, IARC 1 oder 2A,
  • TURI Liste von gefährlichen Stoffen des wissenschaftlichen Beirates (38 Stoffe).

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2.7 QUELLE: NTP712 (NT), Nationales Institut für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit – INSHT, Spanien

Prioritäre Stoffe, die substituiert werden sollten:

  • Karzinogene, mutagene oder reprotoxische Stoffe – KMR: R40/H351; R45/H350; R49/H350i; R68/H341; R46/H340, R60/H360F, R61/H360D, R62/HH361f, R63/H361d, R64/H362,
  • Sensibilisierende Stoffe: R42/H334, R43/H317,
  • Giftige und sehr giftige, persistente und bioakkumulierende Stoffe: R23 -29; R31-33; R50 -59; R66-68, keine spezifischen R-Sätze für alle Stoffe,
  • Hormonähnlich wirkende Stoffe: COM (1999)706. COM (2001)262 final.

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2.8 QUELLE: Design Protokoll von der Wiege zur Wiege (CC), MBDC, USA-Deutschland

Kriterien für die Gefährdung der menschlichen Gesundheit

  • Karzinogenität,
  • Teratogenität,
  • Reproduktionstoxizität,
  • Mutagenität,
  • Hormonähnliche Wirkung,
  • Akute Toxizität,
  • Chronische Toxizität,
  • Reizend für die Haut / Schleimhäute,
  • Sensibilisierung,
  • Funktion als Trägermaterial oder andere relevante Daten.

Kriterien zur Umweltrelevanz

  • Algentoxizität,
  • Bioakkumulation (log Kow),
  • Klimarelevanz, ozonschädigendes Potential,
  • Gehalt an halogenierten Verbindungen (AOX),
  • Daphnientoxizität,
  • Fischtoxizität,
  • Schwermetallgehalt,
  • Persistenz/Biologischer Abbau,
  • Toxizität für Bodenorganismen (Bakterien und Würmer).

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2.9 QUELLE: COSHH Essentials (CS), Behörde für Gesundheit und Sicherheit, UK

Stoffe, die vermieden werden sollten:

Sehr giftige Stoffe: R45/ H350, R46/H340, R49/H350i, R42/H334, R42/43/H317, R68/H341

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2.10 QUELLE: Dänisches MAL Code System

Kann genutzt werden, um Stoffe oder Produkte gemäß ihres Risikos zu priorisieren.
Risiken bei Einatmen
Risiken werden durch die Ziffer vor dem Bindestrich angezeigt. Es erfolgt eine Unterteilung von Stoffen und Produkten in sieben Gruppen (00 bis 5) je nach Risiko bei Einatmen.

Risiken durch Exposition: Einatmen von Tröpfchen/Staub, Kontakt mit Haut und/oder Augen, Verschlucken
Risiken werden durch die Ziffer nach dem Bindestrich angezeigt. Hierdurch werden sieben Gruppen definiert (von 0 bis 6)

0. Keine gefährlichen Wirkungen,

1. Einatmen von Sprühnebeln,

2. Verschlucken oder Einatmen von Sprühnebeln,

3. Allergien nach Haut- oder Augenkontakt,

4. Verbrennungen,

5. Allergien nach Hautkontakt. Besondere Risiken für die Gesundheit durch Kontakt mit Haut und Augen,

6. Giftig bei Haut- und Augenkontakt. Langzeitwirkungen, z.B. Krebs.

Finden Sie hier: Quelle (Durchführungsbestimmung 301/1993, Durchführungsbestimmung 302/1993) oder Dokumente im Archiv (301/1993, 302/1993)

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2.11 QUELLE: Nationaler Plan zur Umsetzung der Stockholm Konvention und der Verordnung 850/2004 über Persistente Organische Schadstoffe, Umweltministerium, Spanien

Kriterien für die Substitution von POPs:

  • Vermeidung von POP-Vorläufersubstanzen / Vorprodukten,
  • Vermeidung von Stoffen und Produkten mit ähnlichen Eigenschaften wie POPs gemäß der Auswahlkriterien in Anhang D der Stockholm Konvention: Persistenz, Bioakkumulation, Fähigkeit zum Langstreckentransport in der Umwelt und schädliche Wirkungen,
  • Vermeidung von Stoffen und Verbindungen, die karzinogen, mutagen, hormonähnlich, giftig, neurotoxisch oder allergieauslösend sind sowie weiterer Stoffe, die Anlass zu ähnlicher Besorgnis geben.

Finden Sie hier: Quelle oder Dokument im Archiv (in Spanish)

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2.12 QUELLE: SIN LIST, ChemSec, Schweden

  • Krebserzeugende, erbgutverändernde und reproduktionstoxische Stoffe (KMR) Kategorien 1A und 1B gemäß Verordnung 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP),
  • Stoffe, die persistent, bioakkumulierend und toxisch sind oder sehr persistent und sehr bioakkumulierend (PBTs und vPvBs) gemäß der Liste der Europäischen Arbeitsgruppe zu PBTs.
  • Stoffe, die Anlass zu ähnlicher Besorgnis geben:
    • Hormonähnlich wirkende Stoffe (EDCs) die lt. Bericht der EU-Kommission über EDCs (COM (2001/262) mit “hohe Besorgnis” oder “mittlere” Besorgnis bewertet wurden (58 Stoffe),
    • Stoffe, die persistent oder bioakkumulierend sind, aber keine hohe Giftigkeit haben (P und B aber nicht T).

Finden Sie hier: Quelle oder Dokument im Archiv

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2.13 QUELLE: Gewerkschaftsliste, Zusammenschluss der Europäischen Gewerkschaften– ETUC

Krebserzeugende Stoffe:

  • Stoffe, die nach EU Verordnung 1272/2008 als Karzinogene der Kategorie 1A, 1B und 2 eingestuft sind,
  • Stoffe, die von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) als Humankarzinogene (IARC 1), wahrscheinliche Humankarzinogene (IARC 2) und mögliche Humankarzinogene (IARC 2B) eingestuft sind.

Erbgutverändernde Stoffe:

  • Stoffe die nach CLP-Verordnung als Mutagene der Kategorie 1A, 1B und 2 eingestuft sind (Kategorien 1, 2 und 3 nach Richtlinie 67/548/EEG).

Reproduktionstoxizität:

  • Stoffe, die nach CLP-Verordnung als fortpflanzungsgefährdende Stoffe der Kategorie 1A, 1B und 2 eingestuft sind (Kategorien 1, 2 und 3 nach Richtlinie 67/548/EEG).

PBT/vPvB:

  • PBT/vPvB-Liste der OSPAR Konvention zum Schutz der Meeresumwelt im Nordostatlantik,
  • PBT/vPvB-Liste des technischen Ausschusses für Neustoffe und Altstoffe (TCNES).

EDC:

  • Stoffe der Kategorie 1 und 2 der Prioritätenliste, die im Rahmen der EU-Strategie für hormonähnlich wirkende Stoffe erstellt worden ist.

Neurotoxische Stoffe:

  • Vorläufige Liste von am Arbeitsplatz vorkommenden, neurotoxischen Stoffen, die in Artikel von Vela et al. veröffentlicht wurde.

Sensibilisierende Stoffe:

  • Stoffe, die gemäß CLP-Verordnung als haut- oder atemwegsensibilisierend eingestuft sind (H334 und H317),
  • Stoffe, die auf der “Liste von REACH Allergenen” enthalten sind.

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2.14 QUELLE: ISTAS Schwarze Liste – Gewerkschaftsinstitut für Arbeit und Gesundheit– ISTAS, Spanien

Stoffe, die vermieden werden sollten:

  • Akute Toxizität:
    • Sehr giftig R26/H330, R27/H310, R28/H300 und Kombinationen von: R26/27, R26/28, R26/27/28, R27/28,
    • Stoff setzt bei Kontakt mit Säuren sehr giftige Gase frei R32/EUH032.
  • Chronische Toxizität:
    • Krebserzeugende Stoffe: Kategorie 1, 2 und 3 (R40/H351, R45/H350, R49/H350i), und IARC Gruppen 1, 2A und 2B,
    • Mutagene Stoffe: Kategorie 1, 2 und 3, R46/H350i, R68/H341,
    • Reproduktionstoxische Stoffe: Kategorie 1, 2 und 3 -R60/H360F, R61/H360D, R62H361f, R63/H361d.
  • Hohe chronische Toxizität: R48/23, R48/24 , R48/25, R48/23/24, R48/23/25, R48/24/25, R48/23/24/25, / H372,
  • Ernste, irreversible Wirkungen: T+ R39/26,T+ R39/27, T+ R39/28, T+ R39/26/27, T+ R39/26/28, T+ R39/27/28, T+ R39/26/27/28, / H370,
  • Hormonähnliche Wirkungen: EU Liste bekannter, hormonähnlich wirkender Stoffe COM (1999)706, COM (2001)262, SEC (2004)1372 und SEC (2007)1635,
  • Dauerhafte Schädigungen des Nervensystems,
  • Allergene,
  • Umweltgefahren:
    • Symbol N und R-Sätze R50, R51, R53, R54, R55, R56, R57, R58 oder R59,
    • WGK3,
    • PBT.
  • Feuer- und Explosionsgefahren:
    • Explosiv R2,R3/ H200/ H201/H202/ H203/H204/H205,
    • Sehr leicht entzündliche Gase und Flüssigkeiten R12/H220, H221, H224, H242,
    • Selbstentzündliche Stoffe R17/H250.

Finden Sie hier: Quelle (Spanish)

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2.15 QUELLE: SC Johnson Grüne Liste

Materialbeschränkungen berücksichtigen:

  • Aquatische Toxizität,
  • Vollständige biologische Abbaubarkeit,
  • EU Umwelteinstufung,
  • Akute Humantoxizität,
  • Quelle / Lieferant,
  • „Andere besondere Besorgnisse“:
    • Zukünftige EPA* Einstufung,
    • Andere Listen mit Besorgnis erregenden Chemikalien,
    • Verbote in einem oder mehreren Ländern (Top 22),
    • Inoffizielle Verbote (Handel / Verbände),
    • Hormonähnliche Wirkungen,
    • Reproduktionstoxizität (Proposal 65),
    • Karzinogenität (Proposal 65 IARC).

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